Programme

Sehtest auf Kurzsichtigkeit mit Landolt-Symbolen
Im Internet gefundene Tests des Sehvermögens sind relativ schlicht. Bisweilen wird bloß eine pdf-Datei zum Ausdrucken angeboten. Auf anderen Sites gibt es nur einen sich wiederholenden Test mit Buchstaben, die der Nutzer bald auswendig kann. Die Geschwindigkeit läßt sich nicht an die eigenen Bedürfnisse anpassen. Die Tests durchlaufen starr niedrige bis hohe Anforderungen an das Sehvermögen (den "Visus") und schließlich geben sie keine Antwort auf eine Fragestellung wie "Erreiche ich mit meiner aktuellen Brillenstärke Normalsichtigkeit oder den für einen gewissen Arbeitsplatz vorgeschriebenen Mindestwert?" Der hier zur Verfügung gestellte Sehtest ermöglicht dem Nutzer verschiedene Ablaufgeschwindigkeiten, gibt Orientierung hinsichtlich des erreichten Sehvermögens und arbeitet mit den für offzielle Tests gefordeten Landolt-Symbolen.
Seamonkey-Browser für betagte Prozessoren
Elektronik ist langlebig. Die Bereiche, in welchen sie eingesetzt wird, ändern sich hingegen rasch. Veränderung und Verbesserung sind jedoch zweierlei. Da wird zum Ärgernis, wenn Hersteller von Soft- und Hardware die Nachfrage und damit ihre Umsätze sichern, indem sie sich zum Nachteil der Kunden wechselseitig Bälle zuspielen. Etwa, indem jede neue Version eines Betriebssystems mehr Arbeitsspeicher und mehr Prozessorleistung beansprucht, so dass Anwender vielfach meinen, ihr Computer gehöre nun zum alten Eisen. Freie Software bietet hier einen Ausweg. Bei ihr ist die Arbeit des Programmierers, der "Quellcode" offen einsehbar. Dessen Geheimhaltung im kommerziellen Bereich ist hingegen unerlässlich, weil sich ansonsten wesentliche Teile eines Programms abkupfern ließen und daraufhin ohne eigenen Entwicklungsaufwand und billiger angeboten werden könnten.
Beim Browser "Seamonkey" handelt es sich um freie Software. Von daher ist es möglich, im Zuge der Übersetzung des Quellcodes in den Maschinencode auf hardwarebedingte Beschränkungen einzugehen. Entsprechend war es möglich, bei diesem sogenannten "Kompilieren" Vorgaben dergestalt zu machen, dass die im Februar 2020 erschienene Version 2.53.1 dieses Browsers auch auf einem Computer läuft, in dem die Verarbeitung der Daten in dessen Innerem ein Prozessor aus dem Jahr 2000, etwa ein AMD Duron noch seinen Dienst versieht.
Erweiterung des Infosystems von Radio Okerwelle
Bei Radio Okerwelle fallen Programmentscheidungen des redaktionellen und offenen Bereichs an verschiedenen Stellen. Die Daten sollen von diesen verschiedenen Seiten eingegeben werden können und jederzeit komplett, nutzer- und situationsabhängig abgefragt werden können. Kontaktdaten von Mitarbeiten sollen von diesen selbst, deren Status und Redaktionszugehörigkeit hingegen vom zuständigen Gremium aktuell gehalten werden. Durch Suchfunktionen im Protokollbestand sollen Gremienbeschlüsse einfach auffindbar sein.
Diese Erweiterungen des bereits 2005 eingeführten Infosystems gingen mit einer Verlagerung der Dateien von einem lokalen Netzwerkrechner auf den Okerwelle-Webserver einher. Die genannten Funktionen und das durch die Verlagerung nötig gewordene Sicherheitskonzept beruhen auf einer MYSQL-Datenbank und auf Skripten in der Programmiersprache php.
Unix-Shellskript zum Verketten von html-Dateien
Die über das Internet bereitgehaltenen Vorlesungsskriptes in Physikalischer Chemie bestehen aus einzelnen Lehreinheiten entsprechenden html-Dateien. Ein Ausdruck der kompletten Unterlagen für ein Semester erforderte zuvor ein Öffnen und Drucken mehrerer Dutzend Dateien.
Dieses Skript benutzt das Inhaltsverzeichnis der Vorlesung, isoliert daraus die html-Dateinamen, fragt ab, welche Vorlesungsabschnitte in die Gesamtdatei aufgenommen werden sollen und verkettet die gewüschten html-Dateien, wobei vor jeder neuen Lehreinheit ein Seitenumbruch erzwungen wird. Nach Öffnen der Gesamtdatei kann diese vom Browser aus gedruckt werden.
Linux-Shellskript zum Auffinden von Open-Document-Dateien mit gewissen Begriffen
Anders als Wordperfect in den 1990er Jahren haben aktuelle Textverarbeitungsprogramme keine Funktion, die es erlaubt, einen Bestand von Dateien (hier im odt-Dateiformat) auf das Vorkommen gewisser Wörter getestet werden können. Da es sich beim (nicht proprietären, offenen) odt-Format im Grunde um zip-komprimierte Dateipakete handelt, in welchen der Text xml-formatiert abgelegt ist, konnte durch Kombination von Linux-Systembefehlen ein Programm aufgestellt werden, welchem eine Liste zu suchender Wörter sowie ein Bestand von Dateien angegeben wird. Das Programm testet jede einzelne und listet schließlich diejenigen Dateien auf, die eines oder mehrere der Wörter enthalten. Das Skript ist nicht für Suchbegriffe mit Umlauten geeignet.